|
Cornelia Soldat
|
Nadežda Soldat |
Zinaida Soldat |
Stephan Küpper
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Liebe Freunde und Verwandte, das war unser Jahr 2011: Cornelia verbrachte den Jahreswechsel mit Grippe im Bett und musste sich lange erholen. Stephan war Anfang des Jahres zwei Tage in England und lernte dort den Support-Leiter für die Spracherkennung Dragon NaturallySpeaking kennen, mit dem er inzwischen in regem Austausch steht. Sein Ruf als Spracherkennungs-Experte ist somit auch international gefestigt. Im März schenkte uns die Schule eine Woche schulfrei in der Karnevalswoche. Wir nutzten diese unverhoffte freie Zeit außerhalb der Saison, um für eine Woche in die Türkei zu fahren. In einem All-Inclusive-Hotel mit überdachtem Schwimmbad und Wellness-Bereich erholten wir uns. Zina war begeistert, endlich einmal Massentouristin zu sein. Uns allen gefiel Side gut. Hier konnte man die unterschiedlichen Besiedelungen durch Griechen, Römer, Byzantiner und Osmanen nachvollziehen. Zina ging durch die Ruinen der römischen Wohnhäuser, um sich Impressionen für ihr Geschichtsreferat zu holen. Im April konnten wir die Saison in Werder eröffnen und Freunde in Berlin besuchen. Ostern verbrachten wir in der Emmaus-Kirche, wo Cornelia am Karfreitag Choräle aus der Johannes-Passion mit dem Ölberg-Chor singen durfte. Nadja feierte ihren Geburtstag mit Berliner Freundinnen am Glindower See. Seit dem Frühsommer hat Stephan ein neues Hobby: über eine Bekannte kam er an eine Laute, auf der er seitdem Musik der Renaissance spielt. Die Laute stellte sich als Weibchen heraus – sie will jeden Tag bespielt werden, friert leicht und ist schnell verstimmt. Im Juni begann Nadja mit dem Konfirmandenunterricht. Die Konfirmation wird Ende April 2012 sein. Leider ist der Unterricht nicht auf ihrem Niveau. Beide Kinder haben ihre Zeugnisse im Vergleich zum Vorjahr verbessert. So konnten wir zum Ferienbeginn wieder nach Berlin fahren, dort den 75. Geburtstag eines Freundes aus dem Posaunenchor und ehemaligen Pfarrers feiern. Im weiteren Verlauf unserer Ferien sind wir tüchtig eingeregnet. Dies hatte Museumsbesuche in Berlin zur Folge, wo wir das Alte und Neue Museum angeschaut haben. Trotzdem sind wir lieber früher nach Hause gefahren, um nicht noch einmal drei Tage im Dauerregen im Wohnwagen zu verbringen. Stephan brachte sich eine neue Konzertgitarre mit, die wesentlich pflegeleichter ist als die Laute, und verbringt seine Freizeit damit, auf beiden Instrumenten so viel wie möglich zu spielen. Zina geht glücklich und zufrieden zur Schule, spielt mit ihren Freundinnen und schließt sogar spontan neue Freundschaften. Sie macht Fortschritte auf der Geige und spielt seit dem Sommer im Sinfonietta, dem Nachwuchsorchester der Musikschule. Nadja begann im Oktober mit der Mitarbeit im Kindergottesdienstteam der Gemeinde. Die Arbeit macht ihr sehr viel Spaß. Sie steht sogar am Sonntag ohne Murren früh auf. Auch sie spielt im Sinfonietta Bratsche. Beide Kinder studierten in ihren Klassen Musicals ein. Nadjas Musical war ein gewaltiger Flop, der es nicht mal regulär auf die Bühne schaffte, während Zinas Musical dreimal aufgeführt wurde, die Grundschulen Hildens begeisterte und demnächst auf DVD erscheint. Im September war Cornelia auf einer Tagung in Moskau, im November auf einem Kongress in Washington. Die dort gehaltenen Vorträge werden demnächst veröffentlicht, und möglicherweise wird sich auch ihr Buch im nächsten Jahr materialisieren. Die Adventszeit überfiel uns ganz unverhofft mit dem ersten Advent Ende November. Gut, dass wir wenigstens schon einen Adventskranz hatten. Auch die ersten Lebkuchen waren im Haus und konnten gegessen werden. Nun sind wir schon so weit, dass wir unsere Herrnhuter Sterne im Fenster haben und die Tanne im Garten beleuchtet ist. Cornelia und Stephan halten auch in diesem Jahr wieder Adventsandachten. Im Dezember konnte die Familie außerdem der Ehrung von Stephans Vater mit der Ehrenmedaille des Bistums Essen und der Feier für seinen 75. Geburtstag beiwohnen, an welchem Stephan nicht nur ein extra geübtes Stück, sondern auch eine große Laudatio vorbrachte. Die nächste Zeit wird nun wohl im Flug vergehen. Weihnachtsgeschenke müssen noch gekauft werden, Weihnachtsfeiern stehen in Nadjas Klasse und in der Abteilung für Osteuropäische Geschichte an. Heiligabend werden wir wie immer in Hilden verbringen, uns am Nachmittag Waffeln backen und am frühen Abend zum Gottesdienst in die Reformationskirche gehen. Um 22.00 Uhr hat Nadja dann noch einmal Dienst und wird im Gottesdienst lesen. In den Weihnachtsferien werden wir dann in Ruhe genießen und Kraft für das neue Jahr sammeln. Unsere Weihnachtskarten zeigen die große Krippe der Erlöserkirche in Hilden. Die Entstehung der Krippe als fortlaufendes Projekt und viel mehr Bilder gibt es unter www.krippe-erloeserkirche.de zu sehen. Im Rahmen der Krippenführung spielt Stephan am 8. Januar erstmals mit einem Gamben-Ensemble öffentlich die Laute. Herzlich willkommen! |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Zur Zeit verfügbar: |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
(c) 2010 Stephan Küpper & Cornelia Soldat |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||